Die blinden Jünger – Markus-Evangelium 8,14-21

Sauerteig?

Auf die richtige Sichtweise kommt es an,
auf die richtige Einstellung:
Das ist Sauerteig!
Das ist Treibkraft!

Soll alles so bleiben,
wie es ist?
Stecke ich meine ganze Kraft
da hinein?

Will ich alles mit eigener Kraft
regeln, gestalten?
Glaube ich nur an mich?

Traue ich Gott zu
und damit auch Dir, Jesus,
Größeres zu bewirken,
und da zu sein
in Liebe für mich?

Weiß ich um Deinen Willen,
mich und die Menschheit
weiter zu entwickeln,
vollkommener, heiler zu machen
durch Deine Liebe
zu uns?

Ist Deine Liebe, Vater,
Dein Heiliger Geist
und mein Glaube
der Sauerteig,
der mich durchdringt?

Die blinden Jünger – Markus-Evangelium 8,14-12

Mehr?!

Du bist erstaunt, Jesus, dass ich Dich nicht verstehe?
Du bist verzweifelt, Jesus, dass ich Dich nicht begreife?
Öffne meine Augen, öffne mein Herz, öffne meinen Verstand,
für Deine Zeichen an mich und die anderen,
damit ich sehe, höre, spüre, verstehe:
Du sättigst und Du erfüllst auch.
Du bist nahe und zeigst die Nähe des Vaters.
Du gibst genug und Überfülle und lehrst das Teilen.
Du wendest Dich mir persönlich zu, in all meinen Ängsten und Sorgen
und wendest mich meinen Mitmenschen zu.
Du, Jesus, bist das Brot des Lebens, der Sauerteig der Liebe.

Zeichenforderung der Gegener Jesu – Markus-Evangelium 8,10-13

Schick mir ein Zeichen

Schick mir ein Zeichen —
ein Zeichen für mich —
einen Traum,
der Mut macht,
der klärt,
der den Weg weist.

Schick mir ein Zeichen —
ein Zeichen für mich —
ein Wort,
nur so hingesprochen,
das meine Seele
anrührt.

Schick mir ein Zeichen —
ein Zeichen für mich —
eine Tür,
die sich öffnet,
zu neuen Gedanken
in mir.

Schick mir ein Zeichen —
ein Zeichen für mich —
einen Lichtstrahl,
vom Himmel,
der mein Herz
erfreut.

Du schickst mir Zeichen —
Zeichen für mich —
so viel ich brauch,
damit ich komme,
komme
zu Dir.

Zeichenforderung der Gegner Jesu – Markus-Evangelium 8,10-13

Gib mir ein Zeichen

Gib mir ein Zeichen vom Himmel,
zeige mir die Wahrheit,
aber denke daran:
Ich will mich nicht ändern.
Ich will nicht verstehen.
Ich will keine neuen Gedanken denken.
Ich will nicht verantwortlich sein.
Ich will nicht entscheiden.
Ich will nicht Schuld sein.
Ich will nicht …

Und könntest Du mir ein Zeichen vom Himmel geben …
ich machte weiter wie bisher!

Speisung der 4000 – Markus-Evangelium 8,1-10

Ein Haus für das Brot

Wovon lebt der Mensch?
Von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt!
Wie sieht dieses Brot aus und wie schmeckt es?
Ein Mensch ist es, der erfüllt und gesandt
vom Unbegrenzten
vom Ewigen
Aufnahme und Wohnung sucht,
um Versöhnung, Annahme, Liebe
zu schenken,
Weisung, Weisheit und Kraft,
und der nur mühsam Aufnahme findet,
in dem, wofür er bestimmt ist,
in Bethlehem,
der Stadt Davids,
dem »Haus des Brotes«.

Dieses Brot schmeckt zunächst unscheinbar,
schmeckt sodann nach Neuanfang,
schmeckt wunderbar,
nach Lebensfülle.
Es schmeckt
nach Weggeleit
und
nach Entscheidung
und Schmerz.
Am Ende
schmeckt es
nach mehr,
nach dem Darüberhinaus,
nach Sinn,
nach Ewigkeit.