Steeg ins Meer hinaus

Die Auferweckung eines Mädchens und die Heilung einer Frau – Markus-Evangelium 5,21-43

Warum?

Warum muss dieses Mädchen sterben,
Jesus?
Ich bin entsetzt: Sie ist doch noch so jung.
Ich bin entsetzt: Alles Mühen umsonst.
Ich bin entsetzt: Die armen Eltern.
Entsetzt bin ich auch über Dich: Du kommst nicht rechtzeitig. Du bist zu spät!

Warum schreist Du und weinst Du,
meine Freundin, mein Freund?

Warum darf ich nicht schreien und weinen?
Ich bin entsetzt: Der Tod tritt mitten ins Leben, auch bei mir.
Ich bin entsetzt: So nah ist der Tod!
Ich bin entsetzt, so betroffen zu sein.
Irgendwie muss er doch raus, der Schmerz, die Trauer, der Frust!

Warum schreist Du und weinst Du?
Ich bin doch da!

Wenn ich schreie und weine,
dann kann ich etwas tun,
dann bin ich nicht hilflos, wie bei der Krankheit.
Wenn ich schreie und weine,
dann wird alles klarer,
mein Frust, meine Beklemmung, meine Angst lösen sich.
Wenn wir zusammen stehen in Jammer und Not,
dann vertreiben wir, was an uns nagt:
die Wunde des Todes, den Schmerz.
Wir vertreiben die Stimme, die zu uns sagt:
Alles ist sinnlos, alles vergeblich, DU BIST EIN NICHTS.

Warum schreist Du und weinst Du?
Ich bin doch schon da,
ich heile und sage:
Hab keine Angst,
glaube nur!
Zieh doch die Hoffnung nicht runter,
mit deinem Geschrei,
mit deinem Reden,
in deinen Gedanken!
Mach doch den Tod und das Ende nicht endgültig mit deinem Urteil:
Jetzt ist alles vorbei!

Gott spricht:
Steh auf!
Geh neu in ein neues Leben hinein,
MIT MIR!

WARUM?

Weil ich ein Gott der Lebenden bin,
ein Gott für das Leben,
ein Gott auf dem Weg,
der Auferstehung,
der Verwandlung,
ein Gott der Zukunft!

Warum schreist Du und weinst Du?
Vertraust Du mir nicht?

Veröffentlicht von

Peter@jesusfragtdich.de

Jesu Fragen öffnen für ein Gespräch mit Gott – dem wahren Leben.

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