Zimtsterne aufeinander gestapelt

Speisung der 4000 – Markus-Evangelium 8,1-10

Schon etwas mehr!?

Jesus, Du hast Mitleid mit den Menschen. Du merkst, sie sind hungrig. Deine Jünger merken nichts. Oder wollen sie nichts merken?
Du schätzt die Geduld und Ausdauer der Menschen wert, die schon drei Tage bei dir sein wollen. Deine Jünger auch?
Deine Jünger sagen diesmal nichts, jedenfalls nicht wie beim ersten Mal: »Schick sie weg! Sie müssen selbst für sich sorgen.« Deine Jünger könnten Angst haben, dass du sie erneut herausforderst, die Menschen zu nähren und dass sie weiter bleiben, Unruhe bringen.
»Wo soll man hier Brote hernehmen?«, lautet die Frage der Jünger, als du sie hinweist auf die Not und Schwäche der Menschen, die ohne Nahrung nicht nach Hause kommen. Ist das eine leise Erwartung, eine Hoffnung, dass du vielleicht doch noch helfen kannst? Oder ist es hilfloses Achselzucken, nicht Begreifen, Herzensträgheit? Oder ist es gar Unwillen, die Menge der Menschen weiter auszuhalten und dich mit den anderen zu teilen?
Diesmal, Jesus, musst du selbst die Menschen in Gruppen zusammenführen, auch wenn deine Jüngern noch nach vorhandenen Broten schauen, auch wenn deine Jünger verteilen was da ist. Wer von ihnen hat schon begriffen, was oder wer wirklich die Vielen sättigt!?
Du, Jesus, bist doch selbst das überfließende Maß, das Gott seinen Menschen schenkt …

Veröffentlicht von

Peter@jesusfragtdich.de

Jesu Fragen öffnen für ein Gespräch mit Gott – dem wahren Leben.

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